Bodenmarkierung in der Industrie: Der Status quo

May 20, 2021 12:37:28 PM

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Vor einigen Wochen haben wir das Webinar „LEAN im Blick“ veranstaltet. Während Michael Honisch sein Fachwissen zu Visualisierungsmaßnahmen geteilt hat, hatten die Zuschauer die Möglichkeit einige Fragen zu Markierungen und Visualisierungen in ihren Unternehmen zu beantworten. Dadurch konnten wir uns ein detailliertes Bild der Verbreitung von Visual Management in Unternehmen im deutschsprachigen Raum machen.

Die Ergebnisse

Einer Gruppe an LEAN-Kunden und -Interessierten wurden einige Fragen zum Visual Management in ihren Unternehmen gestellt. Es war irrelevant, welchen Wissens- oder Markierungsstand vorlag.

Bereits die erste Frage, welches Ziel mit Bodenmarkierungen in Produktions- und Logistikbereichen verfolgt wird, hat für überraschende Ergebnisse gesorgt.

Die Steigerung der Produktivität ist keineswegs der Haupttreiber von Visualisierungsmaßnahmen. Lediglich 18% der Befragten gaben das als Ziel an. Mit 44% fällt knapp die Hälfte der Antworten auf die Thematik der Erhöhung der Arbeitssicherheit. Kaum seltener (38%) wurde die Erfüllung von gesetzlichen Vorgaben genannt.

 

Ziel von Visualisierung_300x180

 

Dass nicht das letzte Bisschen an Effizienz und Produktivität aus den Mitarbeitenden gesaugt werden soll und sich stattdessen auf ein möglichst sicheres Arbeitsumfeld konzentriert wird, ist eine durchweg positive Feststellung.

Der Fokus auf der Arbeitssicherheit wurde auch bei der Frage nach dem Visualisierungsstand klar belegt. 48% der Befragten gaben an, dass Fluchtwege in ihren Unternehmen markiert sind und die Trennung von Fahr- und Gehwegen visuell verdeutlicht wurde. 26% gaben an, noch keine Visualisierungen im Unternehmen vorgenommen zu haben. Weitere 26% arbeiten mit vollständig markierten Produktions- und Logistikbereichen.

 

Stand der Visualisierung_300x180

 

Obwohl konkrete Pläne vorhanden sind, was Bodenmarkierung in der Industrie zu leisten hat, hatte der Großteil der Befragten bisher keine eigenen Erfahrungen mit Bodenmarkierungen machen können. Ehrlicherweise muss man jedoch sagen, dass der Anteil der Personen, die bereits erste Erfahrungen mit Bodenmarkierungen sammeln konnten, lediglich vier Prozentpunkte weniger zählt.

 

Erfahrungen mit Bodenmarkierungen_300x180

 

Ein knappes Fünftel hat sich selbst als Visualisierungsexperten eingeordnet. Doch auch als Visualisierungsexperte ist ein stetiges Weiterbilden und lernen notwendig.

Lernen ist wie der Horizont, es kommt kein Ende

Zum einen gibt es immer wieder Innovationen, die vorherige Standards ablösen. Der „Ursprung der Bodenmarkierung“ im Industrieumfeld liegt ganz klar beim Lackieren der Markierungen. Nachteilig dabei ist die lange Trocknungszeit, ehe eine Belastung der Markierung möglich ist und das Entfernen, wenn der Bereich angepasst werden soll.

Um lackierte Bodenmarkierungen zu entfernen, ist ein enormer Aufwand erforderlich. Entweder ist der Lack mechanisch anzuschleifen oder die Markierung muss in Fußbodenfarbe überstrichen werden.

Inzwischen ist es in vielen Fällen die bessere Lösung Bodenmarkierungen zu kleben. Die Vorteile, die sich daraus ergeben, sind beispielsweise die sofortige Betret- und Befahrbarkeit oder die Flexibilität beim Anpassen der Bereiche . Auch das Auffahren von Technik zum Entfernen entfällt, da geklebte Markierungen weitestgehend per Hand abgezogen werden können, sobald ein erstes Stück vom Boden gelöst wurde.

Sogar Lichtmarkierungen werden zunehmend eingesetzt. Vornehmlich dann, wenn durch überdurchschnittliche Beanspruchung weder Lack noch Klebemarkierung eine ausreichende Standhaftigkeit als Bodenmarkierung in der Industrie beweisen können, oder der Boden sich durch Öle oder andere Chemikalien nicht als Haftuntergrund eignet.

Zum anderen verlangt die Schnelllebigkeit des 21. Jahrhunderts eine bisher nie dagewesene Flexibilität. Produkte sind schneller als je zuvor veraltet und werden angepasst. Das hat auch Auswirkungen auf Bodenmarkierungen im Lager oder der Produktion. Mit beinahe jedem Wechsel des zu fertigenden Produktes ist auch eine Neumarkierung des Bodens notwendig. Eine Arbeit, die nicht liegen bleiben sollte.

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